Große Dateien zwischen zwei Computern bewegen

Die erste Frage ist nicht, welchen Dienst du nutzt, sondern ob die beiden Computer im selben Raum stehen. Wenn ja, bleibt eine externe Platte der schnellste Weg für hunderte Gigabyte, und du brauchst nicht weiterzulesen. Wenn nicht, müssen die Dateien durch ein Netzwerk, und dann zählt etwas anderes: ob beide Computer im selben Zeitfenster laufen können.

Die vier Methoden im Vergleich

MethodeWann sie die beste istWas sie dich kostet
Externe Platte oder StickBeide Computer griffbereitDu kopierst zweimal, einmal auf die Platte und einmal von ihr
Freigabe im lokalen NetzwerkDasselbe Netzwerk, bekannte EinstellungenKonfiguration, Firewall und Berechtigungen
Cloud-SynchronisationDu hast schon ein Abo und freien PlatzDu lädst die ganze Datei hoch und komplett wieder herunter, und der Platz bleibt belegt
Link im BrowserDie Computer stehen an verschiedenen OrtenHängt an der Upload-Geschwindigkeit deiner Verbindung

Wann die externe Platte die richtige Antwort ist

Wenn die beiden Computer neben dir stehen und ein Videoprojekt, ein Fotoarchiv oder der Inhalt eines alten Laptops umziehen soll. Keine Heimverbindung schlägt ein USB-Kabel bei hunderten Gigabyte, und die erste Regel großer Umzüge lautet, sie nicht durchs Internet zu schicken, wenn es nicht sein muss.

Nur eine praktische Warnung: Prüfe vorher das Dateisystem der Platte. Ein FAT32-formatierter Stick verweigert jede Datei über 4 GB, was man üblicherweise mitten im Kopieren entdeckt.

Wann sich das lokale Netzwerk lohnt

Wenn du regelmäßig Dateien zwischen denselben zwei Computern bewegst, im selben Netzwerk, und beide dasselbe System fahren. Dann konfigurierst du die Freigabe einmal, und sie bleibt.

Wenn du es ein einziges Mal machst, zwischen einem Windows und einem Mac, oder wenn eine der Maschinen jemand anderem gehört, übersteigt der Konfigurationsaufwand normalerweise den Umzug selbst. Hier landen die Leute bei einem Link im Browser: nicht weil er schneller ist, sondern weil er auf keinem der beiden Computer irgendeine Einstellung verlangt.

Ein Link im Browser, mit oder ohne Warten

Es gibt zwei Modi, und der Unterschied ist, ob die beiden Computer gleichzeitig laufen.

Der Instant-Transfer läuft direkt zwischen den beiden Browsern, Peer-to-Peer, Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die Dateien berühren unsere Server nicht, es gibt keine Größengrenze, und die Geschwindigkeit ist die eurer Verbindung. Die Bedingung ist, dass beide Tabs bis zum Ende offen bleiben, er passt also, wenn du selbst am zweiten Computer sitzt oder die Person dort online ist.

Der gehostete Link wird einmal hochgeladen, vor dem Upload auf deinem Gerät mit AES-256-GCM verschlüsselt, und bleibt verfügbar, nachdem du den Tab geschlossen hast. Die Variante für „ich starte morgen früh den anderen Computer". Wie lange der Link gültig bleibt, hängt vom Plan ab und ist im Ratgeber darüber erklärt, wie lange ein Link gültig ist.

Auf dem zweiten Computer wird nichts installiert und kein Konto angelegt. Der Link wird geöffnet, und der Download beginnt, was vor allem zählt, wenn der empfangende Computer jemand anderem gehört. Die Details stehen im Ratgeber über den Transfer ohne Konto.

Wie du umziehst, Schritt für Schritt

  1. Öffne Transferify im Browser des ersten Computers.
  2. Zieh den Ordner oder die Dateien auf die Seite. Die Unterordner-Struktur bleibt beim Download erhalten.
  3. Bestätige deine E-Mail-Adresse mit einem Einmalcode. Du wählst kein Passwort.
  4. Wähle Instant-Transfer, wenn der zweite Computer jetzt läuft, oder gehosteten Link, wenn du ihn später öffnest.
  5. Öffne den Link am zweiten Computer und lade herunter.

Für einen Ordner mit komplizierter Struktur lohnt vorher der Ratgeber über das Versenden eines ganzen Ordners: Er erklärt, was erhalten bleibt, was nicht, und warum es keinen Knopf zum Ordnerwählen gibt.

Was dich wirklich bremst

Nicht die Dateigröße, sondern die Upload-Geschwindigkeit deiner Verbindung, die bei Heimtarifen oft viel kleiner ist als die Download-Geschwindigkeit. Ein Transfer durchs Internet lädt zuerst alles von dir hoch, die Zeit rechnet sich also aus der Upload-Geschwindigkeit, nicht aus der in der Werbung.

Deshalb ist der Instant-Transfer auf kurzen Wegen meist schneller: Die Dateien machen einen einzigen Weg, nicht zwei. Und deshalb spart ein geteilter Cloud-Ordner bei einem einmaligen Umzug keine Zeit: Er lädt die ganze Datei hoch und komplett wieder herunter, genau wie ein Transfer, belegt aber zusätzlich den Speicher deines Kontos, bis du sie löschst.

Was du als Nächstes liest

Alle Sendemethoden, einschließlich der Vergleiche mit den bekannten Diensten, stehen auf der Seite über das Versenden großer Dateien. Ist das zweite Gerät in Wirklichkeit ein Handy, ändern sich die Regeln, und der Ratgeber über das Senden vom Handy hat sie alle.

Häufige Fragen

Was ist die schnellste Methode zwischen zwei Computern im selben Raum?

Eine externe Platte oder ein Stick, wenn du einen ausreichend großen hast. Du kopierst zweimal, einmal auf die Platte und einmal von ihr, aber die Geschwindigkeit hängt nicht von der Internetverbindung ab. Ab einigen hundert Gigabyte bleibt das die Variante, die am schnellsten fertig ist, und wir haben keinen Grund, dich vom Gegenteil zu überzeugen.

Wie bewege ich Dateien zwischen zwei Computern in verschiedenen Städten?

Über einen Link, und die Wahl liegt zwischen einem Instant-Transfer, der direkt zwischen den beiden Browsern läuft, solange beide offen sind, und einem gehosteten Link, der einmal hochgeladen und später heruntergeladen werden kann. Der Unterschied ist nicht die Größe, sondern ob die beiden Computer im selben Zeitfenster laufen können.

Muss ich auf dem zweiten Computer etwas installieren?

Nein. Alles passiert im Browser, und der empfangende Computer braucht weder Konto noch App noch Erweiterung. Er öffnet den Link und lädt herunter, genau wie jede andere Webseite.

Geht es auch, wenn einer der Computer auf Windows und der andere auf Mac läuft?

Ja, weil es durch den Browser geht und nicht durch die Dateifreigabe des Systems. Das ist tatsächlich der Hauptgrund, warum Leute hier landen, die Freigabe zwischen Windows und macOS im selben Netzwerk verlangt Einstellungen, die niemand für einen einzelnen Dateiumzug machen will.

Kann ich einen ganzen Ordner mit seinen Unterordnern bewegen?

Ja, wenn du ihn vom Computer auf die Seite ziehst. Die Struktur wird beim Download wiederhergestellt, und jede Datei behält ihren Unterordner. Einen Knopf zum Ordnerwählen gibt es nicht, das Ziehen ist also der einzige Weg, und am Handy ist die Geste gar nicht verfügbar.